Gicht
Gicht mit Naturheilkunde behandeln.
Die Naturheilkunde und die komplementäre Medizin kennen viele Verfahren (auch zur allgemeinen Stärkung der Nieren und der Nierenfunktion), die die Risikofaktoren für einen Gichtanfall schon vorbeugend verringern, die Symptome eines akuten Anfalls lindern und ein erneutes Auftreten oftmals verhindern können. Ganz wesentlich dabei ist z.B. die Ernährungstherapie. Da einer akuten Gicht häufig eine Fehlernährung vorausgeht, wird Ihre Heilpraktikerin oder Ihr Heilpraktiker Sie hinsichtlich einer Diät beraten und Sie auch unterstützen, eine dauerhafte Ernährungsumstellung in Ihr Leben zu integrieren.
Ab- und ausleitende Verfahren können aus naturheilkundlicher Sicht die allgemeine Entgiftung des Körpers oftmals fördern. Ebenfalls ausleitend und stoffwechselanregend wirken zahlreiche Mittel der Phytotherapie. So können z.B. unter fachlicher Anleitung die Ausscheidung von Harnsäure verbessert oder die Leber in ihrer Entgiftungsfunktion unterstützt werden.
Nach Ansicht der Traditionellen Chinesischen Medizin kann eine Ansammlung von „Schleim, Feuchtigkeit und Hitze“ Gelenkbeschwerden wie bei der Gicht auslösen. In eine dementsprechende Behandlung wird – je nach individueller Diagnose – z.B. der Milz-Pankreas-Meridian mit einbezogen, der entlang des Großzehengrundgelenks verläuft, dem am häufigsten von Gicht betroffenen Gelenks.
Gegen Schmerzen im betroffenen Gelenk kennt auch die Aromatherapie verschiedene Rezepturen, die zur Einreibung, als Kompresse oder für Auflagen unterstützend angewendet werden können.